Technik und Leidenschaft

Seit vielen Jahren werden bei partmobil elektrobetriebene Fahrzeuge (Pedelecs) entwickelt und hergestellt - mit technischem Sachverstand und Leidenschaft. Wir glauben: Auch wenn man durch körperliche Einschränkungen, egal ob vorrübergehend oder langfristig, im Alltag nicht mehr so beweglich ist wie bisher, kann man mit der heutigen Technik vieles kompensieren: Unsere Elektrofahrräder verfügen über einen zusätzlichen Pedalantrieb (Pedelec) und wurden extra für Senioren und Menschen mit körperlichen Einschränkungen entwickelt.

Unter dem Motto "mobil mit Vergnügen" fertigen wir Ihr persönliches Elektrodreirad, das mehr Mobilität garantiert und Ihnen so zu mehr Lebensqualität verhilft.

Unsere Vision

Das Ziel aller Überlegungen war und ist es, ein Fahrzeug zu entwickeln und herzustellen, das die Möglichkeit bietet, die Bedürfnisse möglichst vieler Menschen zu befriedigen. Also ein Fahrzeug, das fast jeder brauchen und benutzen kann.

Der entscheidende Begriff dabei ist „brauchen“. Ein Mensch, der kein Auto hat und aus gesundheitlichen Einschränkungen oder Altersgründen nicht Rad fahren kann, will oder darf, braucht ein Fahrzeug, um seine täglichen Besorgungen, Arztbesuche usw. erledigen zu können.

Hier wird kein „Spaßfahrrad“ für sonntägliche Ausflüge, sondern ein sicheres und zuverlässiges Alltagsfahrzeug benötigt. Spaß und Freude stellen sich sofort ein, wenn man selbstbestimmt und ohne auf Unterstützung und Hilfe angewiesen zu sein, an frischer Luft unterwegs ist.

Ein solches Fahrzeug muss bestimmte konstruktive Eigenschaften aufweisen, damit es im täglichen Betrieb und von unterschiedlichsten Personen mühelos und sicher genutzt werden kann. Es sollte allzeit betriebsbereit sein. Das setzt eine so einfache und übersichtliche Konstruktion voraus, dass jede Fahrradwerkstatt Wartung und Reparaturen durchführen kann.

Auf diese Weise enstand am Ende einer ganzen Entwicklungsreihe das partmobil avanti.

Vorgängermodell waren Powerfit, Flyer und Fiedler-Presto. In die konstruktiven Überlegungen einbezogen und ausgiebig praktisch getestet wurden auch alle anderen auf dem europäischen und deutschen Markt angebotenen vergleichbaren Fahrzeuge.

Das Team hinter der Idee

partmobil Uwe Brückner   partmobil Georg Haasken
Herr Üwe Brückner
Gründer und Entwickler des partmobil avanti und der Vorgängerserien.
  Herr Georg Haasken
Geschäftsführer, Entwickler und begeisterter Fahrradfahrer

Warum Elektrofahrzeuge? Warum Dreiräder? Warum partmobil?

Modell Powerfit

Der Anstoß zu den vorgenannten Aktivitäten war 1950 ein kleiner selbstkonstruierter Elektromotor, der -- in ein Spielzeugfahrzeug eingebaut -- mir zum ersten Mal die Faszination eines Elektrofahrzeugs vermittelte. Leise, kein Benzin und Öl, keine Abgase und keine Startprobleme.

Elektromotoren haben bei minimaler Pflege und Wartung eine fast unendlicheLebensdauer und einen Wirkungsgrad mehrfach größer als jeder Verbrennungsmotor. Ein Elektrofahrzeug ist also ein vernünftiges Fahrzeug.

Modell Flyer

Nachteil der Elektrofahrzeuge ist die Energie-/Stromversorgung, die in der Regel über wieder aufladbare Akkus erfolgt. Leider wird die Akkumulatorenentwicklung für den Fahrzeugeinsatz äußerst zögerlich betrieben, so dass der Kreis der Elektromobilhersteller heutzutage immer noch auf Technologien wie vor 100 Jahren zurückgreifen muss, nämlich auf den guten alten Bleiakku. Zwar hat es auf diesem Gebiet einige Verbesserungen gegeben (Gel/Vlies-Technik), aber die Hauptnachteile - hohes Gewicht und zu geringe Kapazität - sind geblieben. Erst in jüngster Zeit wird seitens der Großindustrie in Forschung und Entwicklung von LiIon Akkus investiert, da diese zukünftig auch in
Autos eingesetzt werden.

Das Elektrodreirad ist als Ergänzung und Alternative für Kurzstrecken zum Auto anzusehen, denn im Kurzstreckenbereich lassen sich mit den leichten, im wesentlichen aus Fahrradkomponenten hergestellten Fahrzeugen bei bis zu 20 km Radius mehr als 50 % des Mobilitätsbedarfs abdecken. Dadurch wird auf umweltfreundliche Weise die Lücke zwischen Auto und Fahrrad geschlossen.

Modell Terzio

Das manchmal belächelte Dreirad, hier mit einer bequemen niedrigen Sitzposition, einer Reichweite bis zu 60 km bei Geschwindigkeiten bis 25 km/h, ist ein solches Fahrzeug. Die Motorleistung wird dabei nicht in Hunderten von PS bemessen, sondern beträgt ca. 500 Watt, das ist die Hälfte des Leistungsbedarfs einer Kaffeemaschine oder eines Bügeleisens.

Für mich besteht die Faszination und der Reiz, solche Fahrzeuge zu entwickeln, darin, dass man mit dieser bescheidenen Leistung ein komfortables Fahrzeug mit einem erwachsenen Menschen plus Gepäck befördern kann.

Auf der Grundlage dieser Fakten sind in jeweils weiterentwickelten Kleinserien in Kooperation mit verschiedenen Herstellern die Modelle Powerfit, Flyer, Terzio, Presto und das nun seit mehreren Jahren in Bremen gefertigte partmobil entstanden.

Modell Presto

Welche besonderen Eigenschaften bietet das partmobil im täglichen Gebrauch?

  • Sicheres Fahrverhalten, d.h. schnell, wendig und kippsicher
  • tiefer Durchstieg/Einstieg
  • komfortable Sitzhaltung in bequemem Schalensitz mit verlängerter Rückenlehne
  • diese Sitzhaltung vermeidet verspannte Nackenmuskulatur und Überanstrengung der Handgelenke
  • treten nach vorn statt nach unten, wodurch die zur Verfügung stehende Kraft optimal eingesetzt werden kann
  • einfachste Sitz- und Lenkerverstellung für Personen von 1,50 m bis 1,95 m Körpergröße
  • Mitnahme von Gepäck/Einkäufen im großen Heckkorb oder im Frontkorb.
1tes Leichtmofa

Seit 1988 beschäftigen wir uns mit der Entwicklung und Fertigung von kleinen Elektrofahrzeugen.

1990 gelang es uns schließlich, als einer der ersten im Norden ein Elektrofahrrad als Leichtmofa durch die Technische Prüfstelle Hamburg (vergleichbar TÜV) zu bringen.

Leichtmofa = 20 km/h; 30 kg Gewicht; Pedale; aber keine Helmpflicht.

Als einige Zeit später ein Sesseldreirad in Hamburg abgenommen werden sollte, war keine Verständigung mehr möglich. Man erklärte: Motorisierte Dreiräder seien entweder PKWs oder LKWs.

Die nächste Station für eine Straßenzulassung war der TÜV-Nord. Hier war man sehr kooperativ und ordnete das Dreirad als Sonder-Kfz. Krankenfahrstuhl ein. Es wurde eine Einzelabnahme durchgeführt, und damit war der Weg frei für eine gezielte Weiterentwicklung und Vermarktung des Fahrzeugs.


Wir sind von dem Fahrzeug, was Benutzerfreundlichkeit, Fahrleistungen, Sicherheit und Servicefreundlichkeit betrifft, absolut überzeugt. Vergleichen Sie selbst! Wir sind dabei das partmobil, jetzt heißt es "avanti" weiter zu entwickeln, um es für den Benutzer noch einfacher und komfortabler zu machen.


Uwe Brückner